Taekwondo Verein Füssen

Hervorgehoben

Körper und Geist in Harmonie

Mit Taekwondo assoziiert man des Öfteren Personen, die sich gegenüber stehen und sich gegenseitig angreifen. Ja, Taekwondo ist ein Kampfsport, bei dem Angriffs sowie Verteidigungspositionen durchgeführt werden. Es ist jedoch noch viel mehr – es ist ein Sport für Körper und Seele! Ein Sport, bei dem wir uns selbst entfalten können, einer der uns gut tut!

Zunächst einmal zur Begriffserklärung – aus was setzt sich Taekwondo zusammen?
Die Anfangssilbe TAE bedeutet: im Sprung treten. Das betrifft sozusagen die Beintechnik, KWON – die Faust, beschreibt die Handtechnik und DO– die Kunst, der Weg, kennzeichnet die inneren Prozesse, die geistigen und körperlichen, DO gibt uns Energie, die wir nicht nur im Sport gut gebrauchen können, sondern ebenfalls im alltäglichen Leben.

 

Diese sportliche Disziplin, dies steht fest, ist gut für uns, doch wie genau macht sich das bemerkbar? Der Körper selbst wird gut trainiert, er wird straff und stärker, nebenbei werden Muskeln aufgebaut. Eine Wasserflasche, die schwer zu öffnen ist, wird für den Sportler dieses Kampfsportes, kein Problem darstellen. Die Ausdauer verbessert sich im Laufe der Zeit ebenfalls sehr stark. Somit lässt es sich auch in anderen Sportarten konditionell gut mithalten.

 

Diese unsanfte Kriegskunst, fördert neben dem körperlichen Wohlbefinden, wie bereits erwähnt, auch das seelische. Die Schüler sind keine brutalen Schläger, sie lernen im Kampf Selbstbeherrschung sowie Gerechtigkeit. Beim Kämpfen mit Mitschülern ergibt sich ein starkes Miteinander, es kommt zu einem Gefühl der Integration, Freude und Hilfsbereitschaft. Dadurch dass es keine Sportart ist, die alleine durchgeführt wird, ist Hilfsbereitsschaft ein Muss. Wer schon einmal gekämpft hat, weiß, dass auch Kommunikation nicht zu kurz kommt.

 

Das Verhältnis zum Lehrer ist hier sehr intensiv und vertrauenswürdig. Dieser Kampfsport ist eine Lebensschule und lehrt uns so Einiges.

 

Wer dieser Sportart treu bleibt, der kann verschiedene Stufen erreichen – einen schwarzen Gürtel, beispielsweise, diesen hat ja nicht jedermann!
Taekwondo Verein Füssen / Allgäu

Gürtelprüfung Füssen / Lechbruck 2017

Durchgeführt wurde die Gürtelprüfung von offizieller Seite durch den Bundestrainer Georg Streif (5. DAN).

Insgesamt traten als 39 Prüfungsteilnehmer vor die Prüfer um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Die Gürtelprüfung erfolgreich abzulegen ist ein fester Bestandteil eines fast jeden Kampfsportes.

Die Prüfung läuft nach ganz bestimmten Kriterien ab. So muss der Prüfling beweisen, dass er etwa in den Bereichen Formenlauf , Selbstverteidigung , Olypischer Wettkampf und Bruchtest im Taekwondo absolut fit ist.

Die Prüfung ist nicht leicht und erfordert sehr viel Geschick und eine körperliche TOP Form. Der Verein zeichnete sich aber zufrieden mit der Leistung.

Gelobt wurde der Verein auch vom Bundestrainer für die allgemein sehr gute Vereinsarbeit die durch den Trainer Bülent Saritas 2.DAN und seine Trainer geleistet wurde.

Der Trainer des Vereins erhielt eine Ehrennadel in Silber als Anerkennung für seine Verdienste und dem 25 Jährigen Bestehen des Vereins überreicht.

Die Prüfung haben Bestanden:
Mylo Hechmann,Valentin Hipp,Amadeus Kanasch,Noah Weiher,Lydia
Heißerer,Antonia Bußjäger,Rony Mohammad,Aron Avdiu,Elias Müneyyirci,
Ali Khawari,Ramy Mohammad,Hamid Shahrzad,Youssef Mohammad,
Nima Rasulzadeh,Nikita Mundriakov,Elias Föhr,Jonas Weber,
Manuel Schweiger,Constantin Riedel,Daniel Brink,Matthias Fahrnholz,
Leon Köllnberger,Azra Gökce,David Gerlacher,Sylina Heißerer,
Niklas Gerlacher,Hermann Brink,Neela Hechmann,Alexander Pfeiffer,
Vinzenz Köllnberger,Silvio Kowalcuzuk,Markus Reinhardt,Tobias Gerlacher,
Fadime Stemmer,Stefan Senn,Kayah Hechmann,Julius Mingers.